Bipolare Platten

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Die Vakuum-Kathodenzerstäubung ermöglicht qualitativ hochwertige und kosteneffiziente Herstellungsverfahren für Bipolarplatten

Das Herzstück der PEM-Elektrolyse bildet der Stapel (Stack), der aus mehreren sog. Bipolarplatten in Kombination mit Membranen besteht. An diese Platten und die anderen Komponenten im Stack werden extreme Anforderungen gestellt. Weil aber Stahloberflächen Strom nur mäßig gut leiten, werden Bipolarplatten oft mit Gold beschichtet. Bisher geeignete Materialien für Bipolarplatten sind neben Gold auch Graphit wegen der korrosiven Umgebung, der elektrochemischen Anforderungen (Potential) und der erforderlichen Leitfähigkeit.

Vor allem aber sorgt das Edelmetall dafür, dass der Strom gut fließen kann, der Kontaktwiderstand zwischen der Gasdiffusionslage und der Bipolarplatte also gering bleibt. Allerdings ist Gold teuer. Statt mit Gold kommen etwa 50 bis 100 Mikrometer (Tausendstel Millimeter) dünnen Stahlbleche mit einer nur wenige Nanometer (Millionstel Millimeter) dünnen graphitähnlichen Schicht infrage. Dafür bietet sich die Vakuum- Kathodenzerstäubung an. Ziel ist es preiswerte und leichte Blechplatten zu nutzen, die mit einer geeigneten billigeren Schutzschicht beschichtet sind, die die geforderten Eigenschaften erfüllt.

Mit der modularen Inline-Beschichtungsanlage GENERIS PVD können unterschiedliche Schichtsysteme abgeschieden werden. Mit ihrem flexiblen Substratträgersystem bietet die GENERIS PVD die Möglichkeit, Bipolarplatten in allen gängigen Größen zu beschichten.

GENERIS PVD

GENERIS PVD Inline Sputtering System